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20.04.2013: Große Katastophenschutzübung auf der Hahnweide in Kirchheim/Teck

Ein Bericht des Teckboten Kirchheim vom Volkmar Schreier. Ein Großaufgebot von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei probte am Samstag im Talwald den Ernstfall: Durchgespielt wurden ein Flugzeugabsturz und ein Brand in einem Festzelt. Ziel der Übung war eine kritische Überprüfung der Einsatzpläne für das Oldtimer-Fliegertreffen.

Kirchheim. Es knistert im Funkgerät: „Flugzeugabsturz über dem Talwald!“. Am Ostende der Landepiste setzt sich das sogenannte Crashteam, bestehend aus Kräften der Bergwacht und des DRK, in Bewegung und rollt auf den Wald zu. Vor dem Hangar der Flugschule besteigen Feuerwehrleute ihre Fahrzeuge und machen sich ebenfalls auf den Weg. Über das geschäftige Treiben rund um die Einsatzleitstelle auf dem Flugfeld legt sich das Heulen der Turbinen des Polizeihubschraubers, der nun ebenfalls zum Einsatz kommt. Während der Hubschrauber beginnt, systematisch den Talwald nach der Absturzstelle abzusuchen, herrscht in der Einsatzleitstelle gespannte Ruhe – nur unterbrochen vom Knacken und Knistern der Funkgeräte und den gelegentlichen Funksprüchen, mit denen die Hubschrauberbesatzung bestätigt, das Vorausteam der Bergwacht anhand des Blaulichts auf dem Fahrzeugdach sehen zu können. „Zunächst fährt nur das Vorausteam in den Wald“, erklärt Uwe Bantleon, stellvertretender Kreisbereitschaftsleiter des DRK Nürtingen-Kirchheim. „Erst wenn die Absturzstelle lokalisiert ist, folgen die übrigen Rettungskräfte nach.“ Schließlich beginnt der Hubschrauber über einer Stelle zu kreisen – der Absturzort ist entdeckt, und die am Waldrand wartenden Einsatzkräfte von DRK und Feuerwehr fahren ebenfalls in den Wald. An der Absturzstelle selbst herrscht geschäftiges Treiben. „Drei Schwerverletzte“, quäkt es über Funk, und während die Retter die Absturzstelle sichern, sich um die Verletzten kümmern und deren Bergung vorbereiten, wird noch ein weiterer Rettungswagen für den Abtransport angefordert. Doch nun kommt in der Einsatzleitstelle richtig Hektik auf: Aus dem benachbarten Hangar, der im Übungsszenario als Festzelt herhalten muss, dringen dichte Rauchwolken. „Wir wollen einfach ein realistisches Szenario nachstellen“, erläutert Bantleon den Aufbau der Übung. „Mit dem angenommenen Unfall mit einer Fritteuse im Festzelt haben wir noch eine Reihe realistischer Verletzungen wie Brandverletzungen, Schnittwunden und Knochenbrüche.“ Was in der Übung allerdings nicht simuliert werden kann, sind die geschätzten 40 000 bis 50 000 Besucher, die sich normalerweise beim Oldtimertreffen auf der Hahnweide aufhalten. „Die Menschenmassen sind natürlich ein Problem“, weiß Bantleon. Denn für die Rettungskräfte wird dann der Platz eng. Für die Einsatzleitung stellt sich durch den zweiten, praktisch zeitgleichen Unfall ein großes Problem, denn ein Großteil der Retter befindet sich im Talwald. Also müssen weitere Kräfte nachalarmiert werden. Darin besteht der zweite Übungsschwerpunkt: „Wir wollen üben, wie das alles funktioniert, wenn wir Kräfte nachführen müssen“, erläutert Uwe Bantleon. Tatsächlich rasen innerhalb weniger Minuten weitere Feuerwehrfahrzeuge sowie Material- und Rettungswagen des DRK zur Hahnweide. Während die Feuerwehr damit beginnt, den „Brand“ zu löschen und die rund 20 Verletzen zu bergen, erfolgt eine Erstversorgung der Verletzten vor dem Hangar. Gleichzeitig beginnen die Rotkreuzler, neben der Landepiste einen Behandlungsplatz mit beheizten Zelten aufzubauen. Schon eine dreiviertel Stunde nach der Alarmierung steht der Insgesamt, da sind sich alle Beteiligten am Ende der Übung einig, habe alles gut funktioniert. Knapp 90 Helfer des DRK, die Kirchheimer Feuerwehr mit knapp 70 Kräften und zwölf Fahrzeugen sowie die Polizei waren an der Übung beteiligt. Natürlich gibt es noch in der Nachbetrachtung das eine oder andere Detail zu optimieren – der Einsatzplan für das Oldtimer-Fliegertreffen steht aber. Der nächste Flugtag auf der Hahnweide kann also kommen.

9. April 2013 16:33 Uhr. Alter: 5 Jahre

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